Fehlende Filmkritik und Zusammenfassung (2023)


Der neue Film des Autor/Regisseur-Duos Nick Johnson und Will Merrick, der auf einer Geschichte des ursprünglichen „Searching“-Teams von Aneesh Chaganty und Sev Ohanian basiert, verfolgt genau denselben Ansatz. Es zieht den beeindruckenden Erzählakt ab, enthält aber ein paar zu viele Wendungen, die ihm letztendlich viel von dem Realismus nehmen, der ihn so lange so fesselnd gemacht hat. Aber „Missing“ ist in vielerlei Hinsicht auch schneller, denn die Figur, die im Mittelpunkt steht, ist ein 18-jähriger Highschool-Absolvent, der sein ganzes Leben lang mit dieser Art von Technologie interagiert hat, und nicht ein Vater mittleren Alters, der dies tut vorstellen, wie er entlang geht.

Storm Reids June ist ein Meister-Multitasker, ein Zauberer des World Wide Web. Es ist, als würde man Lydia Tár beim Dirigieren der Berliner Philharmoniker zusehen, nur mit FaceTime, Venmo und Spotify. Noch bevor ihre verwitwete Mutter Grace (eine schöne Nia Long) mit ihrem neuen Freund Kevin (Ken Leung) in den Urlaub nach Kolumbien fährt, erfahren wir viel darüber, wie June ihre Tage verbringt, indem wir ihr einfach dabei zusehen, wie sie zwischen Tabs und Taps hin und her hüpft auf Ihrer Tastatur. Sie lässt die Kamera häufig auf ihrem Computer und erlaubt uns einen Blick in ihr Zimmer und die Art und Weise, wie sie mit Menschen interagiert. Reid hat eine sympathische, einnehmende Bildschirmpräsenz und stellt schnell fest, dass June klug und klug ist.

Aber als Grace und Kevin nicht wie geplant am LAX erscheinen – was wir auch sehen, weil June ihr Handy so eingestellt hat, dass sie den Moment festhält, in dem sie sie an der Gepäckausgabe begrüßt – kommen ihr Instinkt und ihre jahrelange Online-Erfahrung wirklich zum Tragen. Wir spüren ihre wachsende Angst, als sie sich abmüht, mit einer Rezeptionistin in einem Hotel in Cartagena zu kommunizieren, die nur Spanisch spricht. Aber sie ist eine so einfallsreiche Problemlöserin, dass ihr klar wird, dass sie mit Google Maps und der Hilfe eines Kuriers namens Javi (Joaquim de Almeida, der dieser spannenden Umgebung eine willkommene Wärme und Humor verleiht) aus der Ferne durch diese Stadt navigieren kann. ). .